Aktuelle Ereignisse in und aus Findorf
 
 
Findorf den 17.01.2006

Grußworte in unserem Jubiläumsjahr vom Festausschuss

 

Das Jahr 2006 hat bereits mit Riesenschritten angefangen und auch wir werden uns jetzt sputen , um mit der schnelllebigen Zeit Schritt zu halten, damit wir am 2.9. unser Fest entspannt beginnen können.

 

Ich möchte dem Leser gern einmal unsere Ortschaft vorstellen, an manchen Stellen vielleicht nicht ganz so ernst gemeint, aber immer stimmig und wie jemand der verliebt ist in sein Dorf.

Ich lasse auch ganz bewusst die Historie fehlen, weil die an anderer Stelle auf diesen Seiten, zu lesen ist.

 

Also wir, dass sind ca. 350 Menschen, leben in unserer kleinen Ortschaft die in der Hauptsache dadurch geprägt ist, dass sie durch den Oste-Hamme Kanal geteilt ist. Weil uns diese Teilung noch nicht genug war haben wir unserem Dorf noch eine Teilung hinzugefügt und so haben wir jetzt drei Ortsteile nämlich Findorf, Kolheim und Oberfindorf, da endlich waren wir zufrieden und leben seitdem schon 225 Jahre miteinander. Wir können untereinander eine liebevolle Rivalität nicht verhehlen aber in wichtigen Dingen (Schützenfest, Feuerwehr, Sportverein usw.) stehen wir geschlossen zu unserem Dorf. Das hat sich auch nicht geändert als in der neueren Zeit etliche Neubürger zu uns gekommen sind die alle herzlich aufgenommen und integriert wurden.

 

Zugehörig sind wir zur Einheitsgemeinde Gnarrenburg. Politisch sind wir Schwarz/ Rot also flexibel.

 

Auf der Landkarte finden Sie uns, wenn überhaupt, in der Nähe von Worpswede.

Unser Dorf liegt genau am Rande des Teufelsmoores unsere Nachbarorte Gnarrenburg und Karlshöfen sind typische Geestdörfer.

 

Bei einer 4 m mächtigen Torfschicht haben wir, auch in Zeiten knapper werdender Rohstoffe die Hoffnung, dass wir ,zumindest mittelfristig, genug Heizmaterial haben.

 

Unseren Namen haben wir vom Erbauer des Kanals Jürgen Christian Findorff und um diesen Namen werden wir von vielen Ortschaften beneidet. Aus Respekt vor seinen Leistungen haben wir sogar vergessen das zweite F am Ende zu schreiben das merken aber nur die wenigsten und wir haben uns daran gewöhnt.

 

Der Kanal wurde in frühren Jahren von den Torfschiffern genutzt heute allerdings nur noch von Freizeitkapitänen und Enten. Die Enten gibt es im Sommer immer in sehr reichlicher Zahl aber zur Weihnachtszeit nimmt ihre Anzahl rapide ab. Wahrscheinlich ist es ihnen zu kalt, oder sollten da noch andere Dinge eine Rolle spielen? Darüber hinaus hat aber der Kanal noch eine aktuelle, wichtige Funktion, er dient der Entwässerung des Moores. Wie wichtig das ist haben wir in den jüngsten vergangenen Jahren selbst erfahren dürfen.

 

Der Kanal wird auch im Mittelpunkt unseres Festes im September stehen.

 

Es werden Torfschiffe da sein und auch das restliche Programm wird sich im, auf und neben dem Kanal abspielen.

 

Aber außer dem Kanal haben wir noch eine ganze Menge an dörflichem Miteinander zu bieten und deshalb möchte ich ihnen einmal unsere Vereine vorstellen.

 

Die Feuerwehr:

Ausgerüstet mit einem sehr schönen Feuerwehrhaus und einem schnittigem roten Auto (Typ ist dem Verfasser nicht bekannt) wachen unsere Feuerwehrleute darüber, dass bei uns nichts anbrennt. Um den Fortbestand der Wehr brauchen wir uns keine Sorgen zu machen denn eine schlagkräftige Jugendwehr ist ein stabiler Unterbau für die Wehr. Dass sie aktiv am dörflichen Leben teilnimmt und im Ernstfall auch zupacken kann hat sie in der Vergangenheit schon laufend bewiesen.

 

Der Schützenverein :

Wie auch die Feuerwehr, ein sehr alter Verein, der auch heute mit seinen Aktivitäten maßgeblich zum Dorfleben beiträgt. Das Schützenfest an den Pfingsttagen mit dem Königsschuß und dem Katerfrühstück sind ein absoluter Geheimtipp in der Umgebung und daher immer gut besucht. Allerdings können die Damen und Herren nicht nur feiern sondern stehen auch sportlich sehr gut da, Bezirkskönige im Damen, Herren und Jugendbereich sind keine Seltenheit.

 

Der Sportverein:

Der Sportverein ist in seinen Anfangsjahren das Aushängeschild der Ortschaft gewesen und hat mit seinen Erfolgen maßgeblich dazu beigetragen, dass der Name Findorf weit über die Grenzen der Ortschaft hinaus bekannt wurde. Leider musste man im Herrenbereich fusionieren weil nicht mehr genügend eigene Spieler zur Verfügung standen. Dafür macht jetzt der eigenständige Damenfußball von sich reden. Die Damen spielen auf Bezirksebene mit Trend zum Aufstieg in die Landesliga. Für den Nachwuchs sorgen beide Abteilungen gemeinsam.

 

Dann haben wir noch eine ganze Menge Kegelclubs bei deren Aufzählung der Verfasser garantiert einen vergessen würde und deshalb lass ich das bleiben aber nicht ohne erwähnt zu haben das diese Klubs auf der „Piesel Superbowl„ wahre Spitzenleistungen im sportlichen und im gemütlichen Teil vollbringen.

 

Bei der Menge an Vereine und Klubs ist jeder Findorfer in mindestens 2-3 Klubs Mitglied.

 

Da wir einmal im Jahr unser Erntefest feiern, mit Festumzug, welches von allen Vereinen ausgerichtet wird, kann es hin und wieder auch einmal zu personellen Engpässen bei der Wagenbesetzung kommen. Hier helfen dann auswärtige Mitfahrer auf den Wagen aus.

 

Aber vergessen möchte ich nicht unsere Kleinsten die in jedem Jahr zur Weihnachtszeit mit der Weihnachtsbühne nicht nur im eigenen Dorf eine Vorstellung geben sondern auch auf Tour gehen und Gastvorstellungen in der Umgebung geben. Darauf sind wir alle sehr stolz, denn nur sehr wenige, selbst größere Ortschaften, haben eine solche Kindergruppe.

 

Im Rahmen des sanften Tourismus werden wir in Zukunft verstärkt daran gehen Dauereinrichtungen zu schaffen, die unseren Ort für Urlauber interessant machen.

Auch heute schon wird rege von dem noch begrenzten Bettenangebot Gebrauch gemacht. So zählen Stammgäste aus dem Ruhrgebiet und Berlin zu gern gesehenen Gästen. Eine Integration zu den Ureinwohnern ist selbstverständlich, aber wenn nicht gewollt, auch nicht so schlimm.

Piesels Gasthaus, die Kreuzkuhle und Cafe Fritz sind direkt im Ort gelegene kulinarische Genüsse. Aber auch die nähere Umgebung mit Worpswede, Bremen, Bremerhaven oder Stade haben jede Menge Sehenswertes zu bieten.

 

Einmal im Jahr öffnet Familie Podgornik ihren wunderschönen Garten, in diesem Jahr während der Festtage. Dieser Garten ist ein wirklicher Genuss, an dem in den vergangenen Jahren tausende Besucher teilgenommen haben.

 

Ebenso beliebt sind die Torfkahnfahrten welche von der Kreuzkuhle aus unternommen werden. Eine Kanuvermietung ist dort auch vorhanden. Die Kreuzkuhle wird ebenfalls am Fest teilnehmen und zwar mit Torfkähnen und dem Haflinger- Klub.

 

Nun noch ganz kurz zum Fest. Der Auftakt wird am 2.9 an der Schulbrücke sein. Die Uhrzeit steht noch nicht fest wird aber auf diesen Seiten bekannt gegeben.

 

Dort wird dann auch Jürgen Christian Findorff sein, der das ganze Fest begleiten wird.

Es wird eine Modenschau und Spiele geben und bei Dunkelheit einen ersten Höhepunkt „Kanal in Flammen

Der Tag wird bei Piesel mit Tanz ausklingen.

 

Der nächste Tag beginnt mit einem Gottesdienst.

Danach steht die „Festmeile“ am Kanal mit Handwerk, Handel, Höfe besichtigen, Garten besichtigen, Spiele für die Kleinen, Musik usw. zur Verfügung.

 

Wir alle freuen uns auf euren Besuch.

 

Schaut weiter in die Seiten denn hier werden ab jetzt immer die neusten Infos stehen.

 

 

Bis dahin, Euer

 

Herbert Teetz

 

 

                                                                                 

 
 
Findorf den 21.06.2005
Wie einmal in jedem Jahr, wurden am 18. und 19.06.2005 die Gartenpforten des wohl farbenprächtisgsten Gartens der weiten Umgebung durch Rolf und Heide Podgornik geöffnet. Um auf die bevorstehende 225 Jahrfeier aufmerksam zu machen, bot der Festausschuss Kaffee, Torten und mehr an.

Unzählige Besucher konnten sich bei klarem Himmel und wunderschönen Sonnenschein ein Schauspiel aus Farben und Pflanzenvielfalt ansehen.
Auch für das leibliche Wohl wurde bestens gesorgt. Bei Kaffee und Kuchen, konnte man sich ein wenig ausruhen und einen kleinen "Klönschnack" halten.

Wir bedanken uns daher vielmals für Ihr zahlreiches Erscheinen, liebe Gäste und hoffen, dass Sie auch im nächsten Jahr dabei sind, wenn Findorf seinen 225. Geburtstag feiert.